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Auf die Wirkung kommt es an!

Im Fernsehen und den Nachrichten erkennt man deutlich, wie oft Persönlichkeiten ihre Hand in der Hosentasche behalten. Weniger bekannten Gestalten lässt man dieses derartige Auftreten noch durchgehen. Aber ausgemachte Spitzenpolitiker und Gentlemen wie Barak Obama oder Gerhard Schröder...

Der Ursprung vieler Benimmregeln liegt im höfischen Leben. Um im Berufsalltag täglich einen guten Eindruck zu machen, sollte man jedoch die Macken unserer Promis nicht kopieren. Diese Art der Gäste nämlich kann lässig wirken aber wird auch gerne als unsicher und respektlos interpretiert. Auch auf dem Rücken verschränken soll man die Arme nicht. Die Hände einfach locker herunter hängen lassen deutet auf eine optimale Stellung. Scheint sich leicht anzuhören ist aber ziemlich kompliziert. Nur bei wenigen Menschen ist diese Stellung zu beobachten. Dabei ist dies die natürlichste Haltung. Allzu leger darf man sich im Berufsleben nicht geben, das ist den Benimm-Experten klar. Wie man sich gibt und auftritt sollte jeweils an die einzelne Branche, die jeweilige Situation und die eigene Person angepasst sein. Es gibt allerdings auch Gesten, die von uns Menschen als Wertschätzung oder Respektlosigkeit empfunden werden. Daher sollte sich jeder, vom Auszubildenden bis zum Vorstandsvorsitzenden an bestimmte Regeln halten. In der Öffentlichkeit beispielsweise sollten Männer nicht unbedingt breitbeinig Sitzen, sondern die Beine parallel nebeneinander stellen. Es ist in unserer Kultur kein Problem, wenn man die Beine übereinander schlägt. Gesten sollten demnach möglichst selten eingesetzt werden. Hektische Handbewegungen gilt es zu vermeiden. Ein weiterer Fehler den man bei Meetings häufig beobachten kann, sind die hinterm Nacken verschränkten Hände. Wer sich so präsentiert, demonstriert Überlegenheit und zeigt, dass er die Situation im Griff hat und sich entspannt fühlt. Auf das äußere Publikum wirkt dies jedoch eher als unhöflich. Jede gewisse Geste oder unangemessenes Verhalten birgt ein gewisses Risiko. Es stellt einen in ein falsches Licht. Man wird nicht so gesehen, wie man gesehen werden möchte. Deshalb wurden mehrere Etiketten-Regeln aufgestellt, um den Menschen über Unsicherheiten hinwegzuhelfen. Wenn solche Unsicherheiten nicht mehr bestehen, kann man sich auch gerne weglassen. Vorher aber nicht.